Wie wir den Erfolg sozialer Interventionen für die Gesundheit wirklich messen

Warum Erfolgsmessung den Unterschied macht

Guter Wille ist ein Anfang, doch Wirkung braucht Belege. Wenn wir Interventionen systematisch messen, unterscheiden wir starke Ideen von wirksamen Lösungen. Teilen Sie Ihre Erfahrungen: Wo hat Messung bei Ihnen Entscheidungen verbessert?

Randomisierte kontrollierte Studien verständlich gemacht

Randomisierte kontrollierte Studien minimieren Verzerrungen und geben klare Antworten. In sozialen Kontexten braucht es oft pragmatische Varianten, die Alltag, Ethik und Ressourcen berücksichtigen, ohne wissenschaftliche Strenge aufzugeben.

Quasi-experimentelle Ansätze im Feld

Difference-in-Differences, Instrumentvariablen und Propensity-Score-Matching helfen, Kausalität abzuschätzen, wenn Randomisierung unmöglich ist. Entscheidend sind gute Daten, transparente Annahmen und Sensitivitätsanalysen, die Vertrauen schaffen.

Mixed Methods: Zahlen treffen Geschichten

Qualitative Interviews erklären, warum Zahlen sich bewegen. Wenn Narrationen Barrieren, Würde und Motivation sichtbar machen, wird Wirkung greifbar. Erzählen Sie Ihre Geschichte – sie hilft, Metriken richtig zu deuten.

Datenquellen ohne Datenfrust

Gesundheitsakten, kommunale Register und Leistungsdaten zeigen Trends über Zeit. Qualität entsteht durch Standardisierung, klare Definitionen und regelmäßige Plausibilitätsprüfungen, damit Messfehler nicht die Geschichte verfälschen.

Datenquellen ohne Datenfrust

Selbstberichte erfassen Lebensqualität, Belastungen und Alltagshürden, die Akten nie sehen. Wearables ergänzen mit Aktivitäts- und Schlafmustern. Kombiniert entsteht ein reiches, menschliches Bild der Interventionseffekte.

Fallgeschichte: Housing First und weniger Notaufnahmen

Viele Menschen ohne Wohnung nutzten häufig Notaufnahmen. Housing First bot sofortige, stabile Wohnungen plus Case Management. Ziel war nicht nur Sicherheit, sondern Gesundheit, Teilhabe und Würde im Alltag.

Fallgeschichte: Housing First und weniger Notaufnahmen

Wir erfassten Notaufnahmebesuche, stationäre Tage, psychische Gesundheit, Substanzkonsum, Lebensqualität und Kosten. Ein differenzierter Vorher-Nachher-Vergleich mit Kontrollgruppe zeigte, wo echte Wirkung entstand – und wo nachjustiert werden musste.

Von Pilot zu Skalierung: Wirkung dauerhaft sichern

Werden Kernkomponenten überall gleich gut umgesetzt? Beobachtungen, Checklisten und Supervision sichern Qualität. Abweichungen dokumentieren wir bewusst, um lokale Anpassungen von gefährlichen Abkürzungen zu unterscheiden.

Von Pilot zu Skalierung: Wirkung dauerhaft sichern

Kosten-Effektivitäts-Analysen, Budget-Impact-Projektionen und Szenarien helfen Trägern, realistisch zu planen. Zahlen überzeugen Entscheider, wenn Annahmen klar sind und Unsicherheiten transparent adressiert werden.

Lernschleifen schließen: Beteiligung und Transparenz

Ein gutes Dashboard zeigt wenige, wichtige Kennzahlen, trennt Signal von Rauschen und lädt zum Handeln ein. Regelmäßige Reviews machen Wirkung sichtbar und motivieren Teams, Kurs zu halten.

Lernschleifen schließen: Beteiligung und Transparenz

Betroffene, Fachkräfte und Entscheidungsträger bewerten gemeinsam, was zählt. Co-Design von Indikatoren schafft Relevanz, Barrierefreiheit und Respekt – die beste Grundlage für ehrliche, nachhaltige Wirkung.
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